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07.12.2016

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leichlingen/gemischter-chor-germania-brilliert-beim-adventskonzert-aid-1.6446588

 

22.05.2016 Konzert Carmen/Bizet

 

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leichlingen/germania-chor-in-der-stierkampf-arena-aid-1.5997103Leichlingen

06.12.2015 Weihnachtskonzert

 http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leichlingen/besinnliches-adventskonzert-mit-dem-germania-chor-aid-1.5617399

24.05.2015 Strauss-Gala

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leichlingen/glanzvolle-strauss-gala-mit-dem-chor-germania-aid-1.5115285

 

 Zauberflöte Mai 2014

Rheinische Post

Germania-Chor verzaubert mit Mozart

 

Wunderschöne Terzette gab es von Agnes Lipka, Anne Hessling und Anja Kullmer. Dazu Yong-Jin-Kim als Tamino und Martin Schmidt als Papageno.

Von Monika Klein

Leichlingen. Das Werk steckt voller Ohrwürmer, jeder kennt Papagenos ersten Auftritt "Der Vogelfänger bin ich ja", die eindrucksvolle Höhenflug-Arie der Königin der Nacht oder Taminos herzergreifende Liebeserklärung "Dies Bildnis ist bezaubernd schön". Kein Wunder, dass "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart seit der gefeierten Uraufführung zur meistgespielten Oper auf den Bühnen der Welt aufstieg. Dennoch habe sie gut 200 Jahre gebraucht, um nach Leichlingen zu kommen, meinte Vorsitzender Richard Kuntze, als er das Publikum am Sonntag zur Blütenstadt-Premiere begrüßte. Sein Gemischter Chor Germania hat es möglich gemacht. Von Monika Klein

Ganz offensichtlich aus purer Lust an der schönen Musik, die so unterschiedliche Charaktere vereint: verwegen und lustig, verliebt und melancholisch, machtbesessen und geheimnisvoll. Der Chor selbst hat eine überschaubare Anzahl von Einsätzen, selbst die Männerstimmen, die als Chor der Priester hinter geschlossenem Vorhang gedämpft erklingen, bevor sie mit dem weihevollen Chorhit "O Isis und Osiris" mystisches Flair im Raum verbreiten. Rund eine Stunde ist die Oper da schon im Gange.

Aber ohne den Einsatz des Germania-Chores wäre es dazu gar nicht gekommen. Denn der Chor hat sämtliche Voraussetzungen geschaffen, um so ein dreistündiges Kulturerlebnis in einer Ensemble-freien Stadt wie Leichlingen zu ermöglichen, was zunächst akquirieren von Spenden und Sponsoring bedeutet. Ausgewählte, zumeist junge Stimmen, die sich auf der großen Bühne noch behaupten müssen, aber diesen Saal mühelos füllen, wurden verpflichtet. Darunter auch "regionale Eigengewächse" wie Polly Olczak, die hier als Königin der Nacht souverän in die Höhe langte, oder Leichlingens feine Sopranstimme Jana-Marie Gropp in der Rolle der Papagena. Humorvoll mimte Martin Schmidt den Papageno, weich und ausdrucksvoll gaben Hae-min Geßner und Yong-Jin-Kim das Paar Pamina und Tamino. Kai-Uwe Schöller gab einen mächtigen Sarastro. Wunderschöne Terzette gab es von den drei Damen, hier im 50er-Jahre-Look, Agnes Lipka, Anne Hessling und Anja Kullmer. Knabenstimmen kamen von jungen Mitgliedern der Chorakademie Kempen. Es spielte das Bergische Kammerorchester und Chorleiter David Nethen hatte die Leitung.

Brigitte Nienhaus sorgte als Moderatorin dafür, dass dem Publikum der rote Handlungsfaden nicht verloren ging. Und so streng konzertant wie angekündigt, ging es keineswegs zu. Auch wenn die Minibühne Grenzen bei der Ausstattung setzt, wurde das Singspiel dennoch so gut wie möglich in Szene gesetzt, mit enormem Aufwand von überaus engagierten Laien.

Quelle: RP

 Kölner Stadt Anzeiger 

Zauberflöte“ mit frischen Akzenten

Erstellt 20.05.2014

 

Die Mitglieder des Gemischten Chores Germania Leichlingen-Büscherhofen haben sich bei ihrem jüngsten Konzert eines Klassikers angenommen. So kurios wie in der Aula Am Hammer war Mozarts „Die Zauberflöte“ wohl selten zu sehen.

 

Diese Inszenierung war vor allem eines: bunt. Das wurde schon klar, als Prinz Tamino (Yong jin Kim) und die drei Damen der Königin der Nacht (Agnes Lipka, Anne Hessling und Anja Kullmer) auf der Bühne einander begegneten: Tamino hatte sich einer meterlangen Stoffschlange an seinem Fuß zu erwehren. Die drei Damen wiederum trugen Kleider, die aussahen wie Petticoats. 50er-Jahre-Stil trifft Puppentheater. So kurios war Mozarts „Die Zauberflöte“ wohl selten zu sehen.

Für die Leichlinger Premiere war diese außergewöhnliche Aufmachung gerade richtig. „Schließlich“, so sagte Richard Kuntze, „hat es über 200 Jahre gedauert, ehe dieses Stück endlich mal hierher kam.“ Die Uraufführung war 1791 in Wien. In der Folge ging die Oper um die Welt – und tut das noch heute. In diesem Jahr nahmen sich die Mitglieder des Gemischten Chores Germania Leichlingen-Büscherhofen des Klassikers an. Da darf man dann schon einmal Akzente setzen.

Die von Chorleiter David Nethen verpflichteten Darsteller und Solisten überzeugten allesamt. Herauszuheben sind hier die junge Leichlinger Sängerin Jana-Marie Gropp (Papagena) und die aus zahlreichen Produktionen in der Region sowie aufgrund ihres Mitwirkens bei der Volksbühne Bergisch Neukirchen bekannte Polanka Olszak: Voller Intensität gab sie eine düstere Königin der Nacht. Der Chor stellte einmal mehr seine Stimmgewalt unter Beweis.

Die Inszenierung der beiden Aufzüge, die jeweils weit über eine Stunde dauerten, war zudem gespickt mit humoristischen Einlagen – bis hin zum Auftritt des Knabenchores der Chorakademie Kempten: Diese Nachwuchssänger trafen zwar nicht jeden Ton sauber. Aber mit ihrer Bühnenerstürmung in Jeans, Turnschuhen und Baseballkappe trafen sie dafür umso mehr in die Herzen der Zuschauer in der ausverkauften Aula Am Hammer – davon zeugte der laute Applaus nach ihrem Auftritt. Würde Mozart noch leben und wäre er nach Leichlingen gereist, um diese Vision seines vielleicht berühmtesten Werkes zu sehen – er hätte die Blütenstadt in guter Erinnerung behalten.

 

 

 

 

Kölner Stadtanzeiger

 

 

Das schreibt die Rheinische Post zur Aufführung vom 20.05.12

Germania erobert Musicalbühne


 

VON MONIKA KLEIN

LEICHLINGEN Frederick Loewe hat eine Menge Ohrwürmer für dieses Musical komponiert. Melodien wie
"Ich hätt' getanzt heut Nacht", "Mit 'nern kleenen Stückehen Glück oder "Es grünt so grün" schrieben Erfolgsgeschichte seit der New Yorker Uraufführung 1956. Neben Solopartien enthält das Stück mitreißende Chorsätze und ist damit perfekt geeignet für den Gemischten Chor Germania, der am Sonntag wieder einmal die Aula Am Hammer in ein Musiktheater verwandelte. Nach dem erfolgreich eroberten Operettenfach wechselte man nun mit gleicher Hingabe zum Musical.

Denn eine ausschließlich konzertante Aufführung kommt für die Germania-Sänger da nicht in Frage. Auch die begrenzten räumlichen Möglichkeiten der kleinen Aula-Bühne konnten sie nicht entmutigen, der Musik eine szenische Komponente hinzuzufügen.

Das Publikum dankte es, war begeistert und applaudierte so ziemlich nach jeder Nummer, was nicht immer nur dem Gesang, sondern auch mancher Inszenierung- und Ausstattungsidee galt. Der Chor
hatte für dieses Projekt nicht mir den kompletten Notentext auswendig gelernt - den Klavierauszug in der Hand zu halten, verbot sich von selbst -sondern auch genäht,gebasteltund ausstaffiert.

In Ascot waren Rennpferde zwar nicht direkt zu sehen, aber die Szene wurde immerhin eingeleitet durch drei jugendliche Nachwuchsreiter auf Steckenpferden und echtem Hund, der brav über die Bühne tippelte. Und beim Diplomatenball drehte Chor-Vorsitzender Richard Kunze zuerst die Moderatorin und dann das sprachlich verwandelte Blumenmädchen Eliza Doolittle im Walzertakt.

Sabine Müller, mit der man bei früheren Produktionen bestens zusammenarbeitete, führte das Publikum durch die Handlung und an die Spielorte.

Polonca Olszak, die als Eliza schon bei der Volksbühne Bergisch Neukirchen auftrat und ihre eigene kleine Operettenbühne betreibt, war anstelle von Janina Burgmer als Eliza eingesprungen. Sie hat die Rolle auch schauspielerisch bestens verinnerlicht, allerdings kam sie nur in ihrer viel stärkeren höheren Lage durch. In der Tiefe ist die Stimme deutlich dünner. Das ist in diesem Raum ohnehin ein Problem, aber die Mitglieder der Bergischen Symphoniker Remscheid/Solingen machten es ihr auch nicht ganz leicht. Die spielten durchweg energisch und präsent, folgten nicht nur dem von David Schrey vorgegebenem forschen Tempo, sondern nahmen auch dynamisch nicht viel zurück.

Das machte es zeitweise auch Martin Schmidt als Colonel Pickering schwer. Mit Schmelz in der Stimme gab Wolfgang Krupp den Prof. Higgins, mit profundem Bass sang Kai- Uwe Schöler den alten Doolittle und Ralf Rachbauer machte als Freddy seine Aufwartung.

So beschrieb die lokale Presse die Aufführung vom 04.12.2011

    " Faszination Weihnachten"

 

Rheinische Post

Mit "Air Germania" zur Feier nach Südamerika

VON MONIKA KLEIN - zuletzt aktualisiert: 06.12.2011

Leichlingen (RP). Im vergangenen Advent mussten die Konzertbesucher noch Schnee schaufeln, dieses Jahr gerieten sie bei gefühlten 30 Grad ins Schwitzen. So rasant vollzieht sich die Klimaerwärmung beim Gemischten Chor Germania Leichlingen-Büscherhöfen, der vorübergehend eine Fluggesellschaft Germania-Air gegründet hat, um sämtliche Besucher des Weihnachtskonzertes nach Südamerika zu entführen. Jedenfalls klanglich, ergänzt durch einige stimmige Accessoires, die Männer einfach hemdsärmelig.

Es war eine ganz ungewöhnliche Variante der "Faszination Weihnachten", die das Stammpublikum in diesem Jahr miterlebte. Statt beschaulicher Krippenmusik faszinierte hier lateinamerikanische Rhythmik und der ausgelassen fröhliche Gesang der Menschen, die mitten im Sommer die Geburt Christi feiern.

Dichter Harmonieteppich

Die Misa Criolla (Kreolische Messe) von Ariel Ramirez lebt genau von dieser Tradition im spanischen Amerika. Ein Musikgenre, das den Chorsängern ganz offensichtlich Freude gemacht hat. Sie sangen nicht starr die Noten vom Blatt, sondern ließen sich von den markanten Bewegungen ihres Dirigenten David Schrey mitreißen. Da kam sichtbar Bewegung in den Chor und nicht nur in die Stimmen, die vor allem gefragt sind, den dichten Harmonieteppich für die Solostimmen zu erschaffen. René Aguilar setzte den kernig ausdrucksvollen Tenorpart darauf, und die junge Leichlinger Sopranistin Jana-Marie Gropp bezauberte durch geschmeidige Melodik und federleichte Höhe.

 

Begleitet wurden alle Sänger von einer Rhythmusgruppe mit typischen Instrumenten. Zwei kürzere und ebenfalls weihnachtliche Kompositionen von Ariel Ramirez passten sehr schön zur Messe und bildeten so einen geschlossenen ersten Teil. Nach der Pause ging es unter der Obhut der noch jungen Flugbegleiter Sophia und Raphael Späte, die das Konzert moderierten und mit wissenswerten Details anreicherten, zurück nach Europa.

Denn ganz ohne Heimeligkeit, ohne Traditionen, mit denen Publikum und Mitwirkende groß geworden sind, kann nicht wirklich Weihnachten werden. Das gemeinsame Schlusslied ist ebenso "Muss" beim Weihnachtskonzert wie Stille und zarter Gesang oder alpenländische Festmusiken. Oder Weihnachtslieder von Humperdink und ein französisches Cantique de Noel, das die junge Sopranistin, am Klavier begleitet von Pauline Gropp, sang.

 

Solinger Tageblatt zu

My fair Lady

siehe Link

http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Rhein-und-Wupper/Leichlingen/Kult-Musical-in-Leichlingen-aufgefuehrt-7fb31b54-92d5-4f62-baf6-9b4902dc4072-ds

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Gemischter Chor Germania Leichlingen-Büscherhöfen